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vorbeugen müssen wir selber

 

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Die amtliche Lüge

Ein Orden für Fabrikzucker


In Amerika wurde die Unbedenklichkeit des Zuckerverzehrs sogar amtlich festgestellt und im Federal Register, dem Amtsblatt der Regierung, veröffentlicht. Diese Regelung ist seit  Dezember 1988 rechtsgültig. In den USA wird Lebensmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen, von derer Verzehr keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, der GRAS-Status verliehen. Es wird damit bestätigt, dass sie allgemein als sicher anerkannt sind, denn GRAS steht für Generally Recognizend As Safe, was übersetzt heißt: "Allgemein als sicher anerkannt!"

Die oberste amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) hat jetzt den GARS-Status für Zucker endgültig bestätigt und Zucker ohne Mengenbeschränkung als Lebensmittelbestandteil zugelassen.

Damit gehört Zucker zur Reihe der Nahungsbestandteile, denen amtlich bestätigt wurde, dass von ihrem Verzehr kein Nachteil für die Gesundheit ausgehen.

So steht es zu lesen in der BKK-Zeitschfift, der Fordwerke (1989)

"Sicher", das heißt ohne schädliche Auswirkung auf die Gesundheit - kurz- und langfristig - sind im streng wissenschaftlichen Sinn ausschließlich die "Kohlenhydrate" - "Zuckerstoffe" im natürlichen Verband des ganzheitlichen Lebensmittels, zum Beispiel in einem Apfel oder in der Zuckerrübe. Dort sind die Grundnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate und die zu deren Verarbeitung im Stoffwechsel notwendigen Vitalstoffe genau aufeinander absestimmt. Davon exakt zu unterscheiden ist das Konzentrat des raffinierten "Zuckers", der durch industreielle Verfahren aus der ganzheitlichen Zuckerrübe oder dem Zuckrrohr herausgelöst wurde.         

Dr. med. M. O. Bruker hat dafür den prägnanten Begriff  "Fabrikzucker" geprägt. Zu den Fabrikzuckerarten zählen: der gewöhnliche weiße Haushaltszucker, der braune Zucker, Traubenzucker, Frucht-, Malz-, Milchzucker, sogenannte Vollrohrzucker, Sucanant, Rapadura, Rübensirup, Ahornsierup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Ur-Süße, Ur-Zucker, Melasse, Maltodextrin, Isomalt u. a. m.

Zusammen mit den aus dem Getreidekorn raffinierten Kohlenhydraten, den Auszugsmehlen, verursachen Produkte aus/mit Fabrikzucker chronischen Vitalsoffmangel, der, abgesehen von dem in wenigen Tagen/Wochen sicht und spürbaren Loch im Zahn, zu schleichenden Lanzeitschäden führt. Auf grund der Langen Anlaufzeit von 10 - 30 Jahren ist der ursächliche Zusammenhang mit der Nahrung nicht mehr zu erkennen.

"Zucker" in isoliertem Zustand über Jahre/Jahrzehnte in hohem Mengen verzehrt (derzeit ca. 150g pro Kopf/Tag) ist sehr wohl Mit-Verursacher der gegenwärtigen Lawine der ernährungsbedinten Zivilisationskrankheiten: der Gebissverfall, die Erkrankungen des Bewegungsapparates, alle Stoffwechselkrankehiten, Übergewicht, Zuckerkrankheit, Ablagerungskrankheiten wie Arteriosklerose, Gallensteine, Nierensteine, Gefäßerkrankungen, die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane, mangelde Infektabwehr, manche organische Erkrankung des Nerversystems, die sogenannten Allergien, Mitbeteiligung an der Entstehung des Krebses.

Diese haben sich schon zum Generationsproblem entwickelt und damit zur existentiellen Frage der Gesundheit des Menschen überhaupt.

Die wissenschaftlich exate Unterscheidung zwischen "Zucker" im natürlichen Lebensmittel und "Zucker" als Isolat industrieller Labortechnik zu verschweigen und damit die naschfreudigen Konsumenten von Schuldgefühlen befreien zu wollen, wenn sie mal ein Stück Schokolade verzehren oder "mal ein" Bonbon lutzen, ist ganz klar zu enttarnen als Wirtschaftliche Zwecklüge - jetzt von höchster behördlicher Stelle offiziell sanktioniert.

Der GRAS-Status für "Zucker" beutet "reine" "weiße" Weste für die Zuckerindustrie.

Wie warnte Albert Schweitzer (1951 Friedensnobelpreis)

"Die Lüge sitzt unheimlich wie noch nie auf derm Throne der Welt!"


Dieser Artikel ist im Juli 1990 im Gesundheitsberater erschienen

und leider heute noch so wahr wir zu seiner Erscheinung.


Wer`s nicht glaubt, kann es nachlesen:

Binder/Wahler:   Zucker - nein danke! Heyne Verlag, München

Dr. M.O. Bruker:   Unsere Nahrung - unser Schicksal, emu Verlag

Dr. M.O. Bruker:   Unser tägliches Brot und der Zucker als Hauptursache für die modernen Zivilisationskrankheiten (Kleinschrift Nr. 1)

Dr. M.O. Bruker:   Zucker, Zucker

Albert von Hallen:  Gefährdete Menschheit

Dr. Ralph Bircher:  Geheimarchiv der Ernährungslehre

 

 

Hier zu noch ein Artikel aus dem Gesundheitsberater von Oktober 2012

 

Zucker gefährlich wie Alkohol oder Nikotin?

Wie DER SPIEGEL die gefährliche Sucht nach Süßem entdeckt!

Man glaubt Dr. Max Otto Bruker zu hören, wenn man über Zucker liest: "Falls die Wissenschaft Recht haben sollte, wären die Konsequenzen kaum abschäzbar: Supermärkte, Fast-Food-Ketten und Softdrink-Hersteller erscheinen wie Drogendealer, die ihren Profit mit Hilfe eines Suchtmittels steigern und damit die Gesundheit ganzer Völker ruinieren. Die Menschen wiederum stünden wie Junkies da, die nach der nächsten Dosis Zucker gieren. Die Forscher, die der süßen Droge den Krieg erklärt haben, sind keine Spinner, sondern angesehene Wissenschaftler. Und ihre Forschungsergebnisse sind ebenso faszinierend wie erschreckend." Wer das konstatiert, ist das Hamburger Magazin DER SPIEGEL (36/2012) in einer glänzend dokumentierten Titelgeschichte. Bereits am 8. Juli 2012 hatte Bild am Sonntag unter der Schlagzeile "Die Zuckerfalle" eine ähnlich dokumentierte Tietelgeschichte publiziert. Ihr Faziet: "Der weiße Stoff ist wie eine Droge, von der man schwer wieder loskommt".

Auch Dr. Bruker war kein Spinner, als er der süßen Droge den Krieg erklärte, sondern ein verantwortlicher Arzt, Wissenschaftler und Praktiker. Wovor er bereits in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts warnte, das ist schwarz auf weiß in dem Magazien mit Millionenauflage nachzulesen. "Zucker. Er verbirgt sich vielerorts - und längst nicht nur dort wo man ihn vermutet, sondern auch in Wurst, Frischkäse, geräuchertem Lachs, panierten Schnitzeln, Salatsoßen, Pizzen, Frühstücksflocken oder Salzstangen." DER SPIEGEL präsentiert ein großes Schaubild, auf dem von Nutella bis 3 Glockengold-Ei-Landnudeln 18 bekannte Nahrungsmittel mit ihrem Zuckergehalt in Gramm abgebildet sind. So etwas zeigen wir im Dr.-Bruker-Haus seit Jahren als praktische Ausstallung: Jedem Produkt haben wir die entsprechende Anzahl von Zuckerwürfel zugeordnet. Etwas blass, wie nach einer Geisterbahnfahrt, verlassen unsere Seminarteilnehmer diesen "Schockraum".

Das lawinenhafte Anwachsen des Zuckerkonsums und die allmächtige Zuckerlobby beschreibt das Magazin anschaulich: "Der Zuckerkonsum hat sich weltweit innerhalb von 50 Jahren verdreifacht, auf derzeit 165 Millionen tonnen pro Jahr. In den Entwicklungs und Schwellenländern kurbelt der zunehmende Wohlstand den Verzehr von Zucker besonders an. Parallel dazu verbreiten sich dort westliche Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Srörungen."

Genau das deckten Dr. Bruker und Ilse Gutjahr in ihrem aufrüttelnden Longseller Zucker. Zucker. Krank durch Fabrikzucker (emu-Verlag, 9. Auflage 2011) faktenreich auf. Sie registrieren: "Die Schäden an den Zähnen waren nicht zu übersehen. Der Zahnarzt Weston Price (1870 - 1948) hatte genug von den ständig zunehmenden Zahnschäden, schloss seine Praxis und machte sich auf Weltreise vom Polarkreis bis zu den Tropen. Er wollte wissen, wie die Naturvölker lebten, ob sie ähnliche Schäden vorweisen konnten. Und, siehe da: Dort waren die Zivilisationsschäden unbekannt. Sie nahmen erst mit den übernommen Verzehrgewohnheiten aus der industriealisierten Welt zu (Lesenswert und belegt in Albert von Haller, Gefährdete Menschheit)." Dr. Bruker kommt hier zu dem Urteil: "Zucker ist nicht nur süß, sonder auch gefährlich. Diemu-Verlage Werbung der Industrie sagt: Zucker zaubert. Ich belege: Zucker zaubert Krankheiten herbei. Längst hängen die Industrienationen am Zucker wie Fixer an der Nadel. Das ist eine gesundheitspolitische Tragödie von kriminell anmutenden Ausmaßen."

DER SPIEGEL berichtet auch etwas, was unseren Gesundheitsberater/innenn GGB nur allzu bekannt ist: "Kaum jemand jedoch ist so süß wie das dickste Volk der Welt: die Amerikaner. sie bringen es auf einen Wert von 58 kg Zucker pro Kopf und Jahr." Und: "Allein in den USA, einem Land mit derzeit              314 Millionen Einwohnern, rechnet man bis 2030 mit 165 Millionen Fettleibigen, die Zahl der Diabetiker werde bis 2050 auf 100 Millionen steigen." Auch davor hat Bruker gewarnt und an die Adresse der amerikanischen Gesundheitskontrollbehörde FDA spezielle amerikanische und englische Forschungsergebnisse zur Causa Zucker vorgelegt. Aber die FDA nahm die Warnungen selbst der amerikanischen Wissenschaftler nicht zur Kenntnis. Auch DER SPIEGEL kennt sie offensichtlich nicht, denn er beruft sich ausschließlich auf jetzige Kritiker wie den kalifonischen Professor und Kinderarzt Dr. Robert Lustig.

Wie das Magazin bestätigt, sind 67 % der deutschen Männer und 53 % der Frau zu dick. Jeder fünfte gilt als adipös, also krankhaft übergewichtig. Die Zahl der deutschen Diabetiker wird gegenwärtig auf   6 Millionen geschätzt, Experten erwarten in den nächsten Jahren ein Anwachsen auf 12 Millionen Diabetiker. Ebenso schlimm: Ein Fünftel der deutschen Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig, die Hälfte von ihnen fettleibig. Der so genannte Altersdiabetes tritt inzwischen , wie wir in unserem Buch Übergewicht - Der Kampf mit dem eigenen Körper (emu-Verlag 2006 2. Auflage) dargestellt haben, bereits bei Kindern auf.

Ob Zucker, ähnlich wie Nikotin und Alkohol, ein Suchtmittel ist, fragt das Magazin. Es gibt zugleich mit dem Forschungsergebnis des Psychologen Anthony Sclafani die Antwort: "Zucker erzeugt im Gehirn die gleichen Aktivitätsmuster wie süchtig machende Drogen." Und wieder meint man die Originalstimme    Dr. Brukers zu hören, wenn das Magazin schlussfolgert: "Hinzu kommt eine tückische Eigenheit des Zuckers: Er macht Appetit auf mehr. Anders als Fett, Eiweiß oder Komplexe Kohlenhydrate, die im Darm zunächst aufgespalten oder umgewandelt werden müssen, gelangt der Zucker auf dierektem Weg ins Blut. So schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe und fällt, reguliert durch das Hormon Insulin, auch schnell wieder ab - worauf der Hunger zurückkehrt." Und: "Wenn Kinder Orangensaft gegen den Durst trinken, kann die Leber den Fruchtzucker nicht schnell genug abbauen und wandelt ihn in Fett um. Dann bekommen sie mit der Zeit auch noch eine Fettleber."

Das Blatt zitiert auch ein erschreckendes wissenschaftlich abgestütes Ergebnis des Krebsforschers Lewis Cantly: "Cantly hält das Übergesicht für die, neben dem Rauchen, wichtigste aller Krebsursachen. Weltweit, so schätzt er, ließe sich die Zahl der Krebserkrankungen halbieren, wenn es der Menschheit gelänge, diese beiden Plagen in den Griff zu bekommen."

Bereits 2003 wollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf eine international gültige Empfehlung abgeben, nicht mehr als 10 % der täglichen Kalorienzufuhr durch Zucker zu decken. Zuckerverbände und Süßgetränkehersteller starteten dagengen gewaltige Kampagnen. DER SPIEGEL: "Am Ende riet die WHO nur vage, den Konsum von Zucker zu reduzieren."

Das Stevia-Produkte die Alternative sind, das freilich können wir dem Hamburger Magazin nicht durchgehen lassen. Das Stivia-Pulver, das, wie das Magazin getestet hat, "eine Art Süßigkeitsexplosion" auslöst, der Geschmack "wie ein Film" bleibe, ist in Wahrheit ein Süßstoff, der den Markt erobern soll. Ist angesichts der mächtigen Zuckerlobby Resignation angesagt? Das Magazin zitiert den Zuckerkritiker Kelly Brownell: "Der tabakindustrie haben die Regierungen vieler Länder den Kampf angesagt, mit scharfen Methoden und beachlichem erfolg." Kelly Brownell ist überzeugt, dass auch die Nahrungsmittelindustrie nur mit vergleichbaren Waffen gebändigt werden kann: mit Steuern, Vorschriften und Verboten."

Genau das, die Aufklärung und den Kampf gegen die süße Droge Zucker, hat Dr. Bruker ein Leben lang propagiert. Im Vorwort seines Buches Zucker. Zucker schreibt er: "Vor 40 Jahren packte mich die Wut, wenn ich sah, mit welcher Unverfrorenheit die Zuckerindustrie Werbung machte. Noch erschütternder war, dass von Seiten der Ärzteschaft keine Reaktion erfolgte." Und "Wer Unrecht schweigend hinnimmt, heißt es, macht sich mitschuldig. Da ich auch nach ca. 40-jähriger Erfahrung mit dem süßen Stoff nicht bereit bin, die damit verbundene weiltweite Gesundheitsgefärdung unzähliger Menschen und die gewissenlose Vorgehensweise der Zuckerindustrie hinzunehmen, muss ich reden. Denn die praktischen Auswirkungen in der breiten Bevölkerung sind wesentlich schlimmer als wissenschaftliche Forschungen vermuten lassen."

Nur wem die Risiken bewusst sind, kann handeln!

 

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